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Neues CHE-Ranking

16.12.2009 HU nach Leistungsbericht des Senats 2008 stärkste Uni Berlins

Bei einem erneuten Forschungsranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) gehören Berlins Mathematiker bundesweit zu den erfolgreichsten. Die Humboldt-Universität (HU), die Technische Universität (TU) sowie Freie Universität (FU), die gemeinsam das Forschungszentrum Matheon betreiben, belegen Spitzenplätze.

Außerdem hat die HU den Sprung in die Riege der forschungsstarken Unis im Fach Biologie geschafft. Besondere Leistungsstärke wurde ihr in den Kategorien Drittmittel, Publikationen, Promotionen, Erfindungen und Zitationen zugesprochen.

Das CHE wurde 1994 gegründet und versteht sich als Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz. Alle drei Jahre erhebt das CHE die Daten für einen bestimmten Fächerkanon im Hochschulranking neu. Für das CHE ForschungsRanking 2009 wurden die Forschungsindikatoren für die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie detailliert ausgewertet. Betrachtet werden im CHE ForschungsRanking die eingeworbenen Drittmittel, Publikationen und Promotionen absolut und pro Wissenschaftler. Neben den Fakten wird auch die Reputation der Fachbereiche in der Professorenschaft ausgewiesen, aber nicht zur Bildung der Gruppe der Forschungsstarken herangezogen.

Mit sechs Topbewertungen behauptet sich die HU bei der Einwerbung von Forschungsgeldern (Drittmittel), der Zahl der Publikationen und Promotionen sowie der Häufigkeit der Zitationen ihre Spitzenplätze gegenüber dem vorhergegangenen CHE-Ranking von 2006.


Leistungsbericht des Senats: HU stärkste Uni Berlins


Zudem war die HU im vergangenen Jahr die stärkste Uni Berlins, gemessen an den Kriterien des Senats für die leistungsbezogene Mittelvergabe. Seit dem Jahr 2002 verteilt der Berliner Senat einen Teil der Landesmittel an die Hochschulen nach Leistungen in den Bereichen Forschung, Lehre und Gleichstellung.

In dem jetzt vorliegenden Bericht über die Leistungen des Jahres 2008 belegt die HU vor der FU im Bereich der Forschung die Spitzenposition. So liegen die eingeworbenen Drittmittel bei 266 000 Euro pro Professur gegenüber der FU mit 247 000 Euro pro Professur. Damit steigerten sich die Drittmittel der HU im Jahr 2008 um 17 Prozent auf 65,7 Millionen Euro.

Auch die Erfolgsquote (Zahl der Absolventen im Verhältnis zu den Studierenden in der Regelstudienzeit eines Jahrgangs) ist an der HU von 48 auf 79 Prozent gestiegen. Die Steigerungen gehen auf die frühe Umstellung auf Bachelor- Masterstudiengänge zurück und die dadurch motivierten Studierenden der alten Studiengänge vor deren Ablauf zügig ihren Abschluss zu machen.
DIE ZEIT veröffentlicht in ihrer Ausgabe vom 10. Dezember 2009 die Ergebnisse des CHE-Ranking.


Das ausführliche Ranking unter: www.che.de/forschungsranking