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Ausschreibung Validierungsförderung der Stiftung Charité

17.08.2011 Die Validierungsförderung der Stiftung Charité ist ein Programm zur Überführung von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung („bench to bedside“).

Die Validierungsphase setzt ein, nachdem in der Grundlagenforschung oder anwendungsorientierten Forschung Ergebnisse erzielt worden sind, die vermuten lassen, dass daraus später neue Wirkstoffe, Diagnostika, Medizinprodukte oder Dienstleistungen für die Behandlung von Patienten entstehen könnten. Bevor diese Erfindungen und Ideen in die klinische Entwicklung und Anwendung überführt werden können, müssen sie hinsichtlich ihrer medizinischen Machbarkeit und ihres wirtschaftlichen Potentials überprüft oder „validiert“ werden. Diese Überprüfung sollte in den Instituten und Kliniken der Charité oder ihrer Partnereinrichtungen stattfinden.

Die Stiftung Charité möchte Forschern und Ärzten der Charité dabei helfen, ihre in der Forschung entwickelten Theorien und Ideen zu verifizieren oder falsifizieren („proof of concept“) – durch die Herstellung und Erprobung von Prototypen, die Konzeption und Ausführung von Schlüsselexperimenten, die Organisation erster klinischer Studien oder andere Zwischenschritte, die in dieser Orientierungsphase sinnvoll erscheinen. Diese Projektideen sollten perspektivisch eine Patentierbarkeit erkennen lassen.

Gefördert werden in der Regel Projekte jeweils zwischen 1 Tsd. und 50 Tsd. EUR, die in der Charité – Universitätsmedizin Berlin oder in mit ihr kooperierenden gemeinnützigen Einrichtungen durchgeführt werden. Förderfähig sind dabei Ausgaben für Investitionsgüter, Verbrauchsmaterial und externe Dienstleistungen, nur in Ausnahmefällen auch für Personalkosten. Mehr zur Validierungsförderung erfahren Sie hier: Informationen.